Seit die Vereinten Nationen im Jahr 2005 den 27. Jänner zum Internationalen Holocaust-Gedenktag erklärten, griff der Freundeskreis gemeinsam mit der Stadt Linz diesen Anlass zum Gedenken auf. Auch heuer wurde in bewährter Zusammenarbeit eine Gedenkveranstaltung im Alten Linzer Rathaus abgehalten. Festredner des Abends war der Holocaust-Überlebende Prof. Rudolf Gelbard, bekannt aus dem Dokumentarfilm „Der Mann auf dem Balkon“.


Gemeinsam mit Kärntner Politikern hielten die Österreichischen Freunde von Yad Vashem am 27. Jänner eine Gedenkveranstaltung in der Stadt Wolfsberg ab. Anlass war der Internationale Holocaust-Gedenktag der Vereinten Nationen, der am Jahrestag der Befreiung  von Auschwitz  begangen wird. Es war dies die erste Veranstaltung des Freundeskreises in Kärnten. 


Auch im Jahr 2010 setzt sich die Erfolgsgeschichte der Ausstellung über Kinderschicksale im Holocaust fort.
Vor allem an Schulen und Bildungseinrichtungen werden die 16 Bildtafeln gerne gezeigt. Trotz der eindrucksvollen Konzeption ist die Ausstellung recht kompakt gehalten und sehr gut zur Vermittlung der Holocaust-Thematik sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene geeignet.
 


Am 28. Jänner waren Vorsitzender Günther Schuster, Generalsekretärin Ulrike Schuster und Yad Vashems Europadirektor Arik RavOn beim israelischen Botschafter Aviv ShirOn zu einem Arbeitsgespräch in der israelischen Botschaft in Wien eingeladen. 


Vom 11. bis 21. Februar 2010 veranstalteten die Österreichischen Freunde von Yad Vashem eine Israelreise mit außergewöhnlichen Schwerpunkten. Auf dem Programm stand natürlich ein Besuch in Yad Vashem, wo ein geplantes Zusammentreffen mit Österreichs Außenminister Dr. Michael Spindelegger stattfand. In der Knesset wurde die Reisegruppe von Botschafter Dan Ashbel, dem außenpolitischen Berater des Knessetpräsidenten, empfangen. Die Teilnehmer lernten in den zehn Tagen der Studienreise zahlreiche bedeutende Plätze und Einrichtungen des wiedererstandenen Staates Israel kennen. Zudem kam es zu berührenden Begegnungen mit ehemaligen Österreichern, die den Holocaust überlebt hatten.


Während der diesjährigen Israel-Studienreise der Österreichischen Freunde von Yad Vashem in Israel
kam es am 17. Februar in Yad Vashem, Jerusalem, zu einem geplanten Zusammentreffen mit Österreichs Außenminister Dr. Michael Spindelegger.


Zu den wichtigsten und auch erfreulichsten Aufgaben des Freundeskreises zählt der Kontakt zu Holocaust-Überlebenden. Die Begegnungen mit diesen besonderen Menschen sind seit jeher von aufrichtiger Herzlichkeit geprägt. Wir nutzen daher jede Gelegenheit, um mit unseren Freunden in Österreich, Israel oder anderen Ländern der Erde zusammenzutreffen.


Am 4. Mai 2010 folgten Vorsitzender Günther Schuster und Generalsekretärin Ulrike Schuster einer Einladung an die Universität Wien. 


Am 31. Mai stattete Shaya Ben Yehuda, Yad Vashems Direktor für internationale Beziehungen, dem Freundeskreis in Linz einen Besuch ab.Gemeinsam mit seinem Bruder, seinem Neffen und dem Ehepaar Schuster besuchte er die Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen, wo sein Vater gefangen gehalten und gepeinigt worden war. Ein großer Teil der Familie Ben Yehudas ist in der Shoa auf schreckliche Weise ums Leben gekommen.


Als im Frühjahr 1945 die junge Jüdin Esther Zychlinski-Feinkoch hilfesuchend an die Haustür eines Bauernhofes in Langenstein im Bezirk Perg klopfte, wurde die entflohene KZ-Insassin nicht abgewiesen. Die Bauersleute Johann und Maria Schatz hatten Mitleid mit der 18jähigen und zögerten keinen Augenblick. Sie versteckten Esther und versorgten sie bis zum Ende des Krieges, ohne dafür eine Gegenleistung anzunehmen.


Auditorium

250 geladene Gäste fanden sich am 8. Juni 2010 zur 7. Generalversammlung der Österreichischen Freunde von Yad Vashem in Linz ein. Ehrengäste des Abends im Redoutensaal des Landestheaters waren Wiens Erzbischof, Kardinal Dr. Christoph Schönborn, der evangelische Bischof A.B. Dr. Michael Bünker, Israels Botschafter in Österreich, Aviv ShirOn, Oberösterreichs Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, sowie Yad Vashems Direktor für internationale Beziehungen, Shaya Ben Yehuda.
Die Fachvorträge des Abends behandelten die „Auseinandersetzung der christlichen Kirchen Österreichs mit der Zeit des Nationalsozialismus“.


Am 12. Juli empfing der oberösterreichische Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer den Europadirektor von Yad Vashem, Arik RavOn sowie den Vorsitzenden und die Generalsekretärin des österreichischen Freundeskreises, Günther und Ulrike Schuster, im Linzer Landhaus.


Am 18. Juli 2010 unternahmen 23 oberösterreichische Mitglieder des Freundeskreises unter der Leitung des Vorstandsmitglieds Gerlinde Kropfmüller eine Kulturfahrt nach Wien. Ziel war das Jüdische Museum in der Dorotheergasse, in dem die Ausstellung: „Die Türken in Wien – Geschichte einer jüdischen Gemeinde“ gezeigt wird.


09.09.2010

Außerdem...

Am 18. Juli 2010 unternahmen 23 oberösterreichische Mitglieder des Freundeskreises unter der Leitung des Vorstandsmitglieds Gerlinde Kropfmüller eine Kulturfahrt nach Wien. Ziel war das Jüdische Museum in der Dorotheergasse, in dem die Ausstellung: „Die Türken in Wien – Geschichte einer jüdischen Gemeinde“ gezeigt wird.


In einem Festakt übernahm die Erste Präsidentin des Nationalrates, Frau Mag.a Barbara Prammer am Abend des 7. Oktober 2010 die Ehrenpräsidentschaft der Österreichischen Freunde der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Mehr als 140 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Landes-verteidigung sowie Repräsentanten christlicher Kirchen, israelitischer Kultusgemeinden und jüdischer Organisationen folgten der Einladung des österreichischen Freundeskreises ins Alte Linzer Rathaus.  Auch Israels Botschafter S.E. Aviv ShirOn und Yad Vashems Europadirektor Arik RavOn nahmen an der Feier teil und überreichten der neuen Ehrenpräsidentin die Medaille der Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

Bericht-->


Am 27. Oktober 2010 hielt die vielfach preisgekrönte Autorin, Literaturwissenschaftlerin und Holocaust-Überlebende, Frau Univ.-Prof. Dr. Ruth Klüger, auf Einladung der Österreichischen Freunde von Yad Vashem eine Lesung in Linz. Vor 150 Zuhörern trug sie in der Pädagogischen Hochschule der Diözese Linz ausgewählte Texte aus ihren Büchern vor.

Bericht-->